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Fachkräfte für Berlin – Innovative Förderung und berufliche Orientierung durch produktive Tätigkeit

Wie lassen sich Jugendliche und Erwachsene unterstützen, die von der Bundesagentur für Arbeit und Jobcentern als noch nicht ausbildungsreif bzw. schwer vermittelbar eingeschätzt wurden? Bei diesem Personenkreis liegt die Vermittlungsquote in betriebliche Ausbildung und Beschäftigung in der Regel unter 10%, die Teilnahme an zu Berufsabschlüssen oder Teilabschlüssen führenden Maßnahmen sind hier eher eine Randerscheinung.

Berlin, 18.05.2017. Erfolgreiche Antwort auf diese Frage gibt das von der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales geförderte Modellprojekt „Fachkräfte für Berlin“. Mit innovativem Konzept und individueller Förderung wird diesen Menschen eine neue Chance zur Berufsperspektive in den Berufsfeldern Gastronomie / Hotel, Hauswirtschaft, Handel / Verkauf, Lagerwirtschaft und Logistik, Metall, Fahrzeug- und Zweiradmechanik, Garten- und Landschaftsbau und Sport geboten: So konnten seit Januar 2017 bereits 50 Prozent der Teilnehmenden – wie auch durchschnittlich in dem Vorgängerprojekt „Junge Fachkräfte – in Beschäftigung, betriebliche Ausbildung und in weiterführende Bildungsgänge vermittelt werden. Damit liegt das vom bildungsmarkt unternehmensverbund umgesetzte Projekt weit über den Ergebnissen der üblichen Regelmaßnahmen.

Individuelle Förderung – wie geht das?

„Fachkräfte für Berlin“ ist Bestandteil des neuen „SFB – Sozialbetrieb für Berlin“ und für alle jungen Erwachsenen offen, freiwillig und zugänglich, die einen Job oder eine Ausbildung suchen. In einer Kompetenzanalyse wird der tatsächliche individuelle Bedarf jedes Teilnehmers ermittelt. Die Berufsfelder können erprobt werden, und zwar praxisnah in einem produktiven Kontext bei einem der vier teilnehmenden Bildungsdienstleister des bildungsmarkt unternehmensverbundes und in enger Kooperation mit Wirtschaftsbetrieben. Zwei, sechs, zwölf oder mehr Monate können bis zum Übergang in betriebliche Ausbildung oder Beschäftigung vergehen. Das Prinzip: So schnell wie möglich und so lange wie nötig fördern.

„Die Nachfrage nach den 50 Plätzen im Programm ist durchgängig hoch,“ freut sich Hans-Peter Eich, Vorstandsvorsitzender des bildungsmarkt unternehmensverbundes. „Eine flexible Nachvermittlung ist bei individuellem Einstieg jederzeit möglich. Das Projekt schließt eine Lücke, da eine Teilnahme unabhängig vom Förderstatus der Interessenten möglich ist, auch dann, wenn Interessierte noch gar keine Leistungsansprüche haben und noch nicht einmal bei Agentur oder Jobcenter registriert sind,“ so Eich.

Auch die Berliner Jobcenter nutzen das zusätzliche Instrument gerne, sobald eine geeignete Förderung ihrer Kunden mit den Standardinstrumenten der Arbeitsagentur nicht sinnvoll oder möglich erscheint. Die Praxis zeigt, dass eine Vermittlung in diesem Projekt deutlich schneller gelingt als in tradierten Projekten.

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bildungsmarkt unternehmensverbund

bildungsmarkt e.v. hat zusammen mit seinen 5 Tochtergesellschaften

insgesamt 25 Bildungszentren in ganz Berlin. In den sehr unterschiedlichen Zielgruppen finden sich junge Menschen mit oder ohne Schul- oder Berufsabschluss, die diese Abschlüsse anstreben, oder eine berufliche  Orientierung suchen,  (langzeit-) arbeitslose Menschen, die sich beruflich umorientieren oder weiterentwickeln möchten, Geflüchtete und Migranten, die in Deutschland beruflich Fuß fassen möchten.
Insgesamt begleiten wir derzeit rund 3000 Projektteilnehmer*innen, die von rund 400 Mitarbeiter*innen geschult und betreut werden.

Kontakt

Fachkräfte für Berlin
Projektleitung
Mats Landgren
mobil. 0049-151-26441708
mlandgren@bildungsmarkt.de


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