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kiezküchen auf der Grünen Woche

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kiezküchen Umschülerin Sarah Schröder auf der Grünen Woche

Fair gehandelt, lecker zubereitet
„Fair Kochen mit Auszubildenden“ ist ein besonderes Modell der Berufsausbildung: Junge Menschen ohne Schulabschluss können einen Beruf erlernen und werden dabei für die Idee des fairen Handels sensibilisiert. In der Sonderschauhalle des Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft BMEL stellten sie ihr Projekt im Januar im Rahmen der Grünen Woche in Berlin vor.

Für das Projekt haben sich ganz unterschiedliche Einrichtungen zusammengetan: die „kiezküchen“, die sich von anderen Restaurants darin unterscheiden, dass die Gäste von Auszubildenden bekocht werden; die Organisationen TransFair e.V. bzw. Fairtrade Deutschland,die sich für mehr Gerechtigkeit im Welthandel, insbesondere für die Produzenten, einsetzen und der Initiator des Projekts, das Entwicklungspolitische Bildungs- und Informationszentrum e.V. (EPIZ), das einen Schwerpunkt seiner Arbeit im gastronomischen Ausbildungsbereich sieht. Schließlich ist Bildung das A und O, wenn es darum geht, Nachhaltigkeit zu verstehen und danach zu leben.

kiezuechen_Umschueler_beim_SchaukochenKonsequent verfolgen die kiezküchen den Gedanken des fairen Handels und der nachhaltigen Entwicklung und praktizieren es gleich im doppelten Sinne: Sie bilden in erster Linie benachteiligte junge Menschen aus, die ohne Schulabschluss sind oder eine Beeinträchtigung haben und unterstützen sie dabei, einen Berufsabschluss zu erlangen. Darüber hinaus sensibilisieren sie die jungen Leute für den Wert von Lebensmitteln, deren Herkunft, Produktions- und Transportwege.

Der Erfolg gibt ihnen recht: Die Begeisterung für ihre Produkte war den jungen Auszubildenden in der Schauküche anzusehen.

 

Quellennachweis:
Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft

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kiezküchen gmbh (Zentrale)

Nordendstr. 50
13156 Berlin
tel. 030 / 48 52 23-55
fax 030 / 48 52 23-50

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