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Qualifizierungen

Lebenslanges Lernen bestimmt zwar noch immer Teile der politischen Diskussion, allerdings ist die Notwendigkeit dazu schon lange in den Unternehmen und in allen Berufsfeldern angekommen. Wer sich nicht weiterbildet, dessen beruflicher Werdegang stagniert. War in der Vergangenheit eine solide Ausbildung als Grundstock einer Erwerbsbiografie bis ins hohe Alter ausreichend, ist derjenige schnell auf dem Abstellgleis angelangt, der sich den rasch ändernden Anforderungen in allen Sparten nicht anpassen will oder kann. Die Bandbreite der Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten ist beachtlich. Sogar das Lernen lernen kann dazugehören.

Mit Entwicklungen Schritt halten

Wie wertvoll selbst wiederholte Qualifizierungsmaßnahmen für Arbeitnehmer und Unternehmen sein können, zeigt ein Beispiel: Für eine angehende Bürokauffrau war vor rund 30 Jahren die mechanische Schreibmaschine das wichtigste Arbeitsmittel. Zum Ende ihrer Lehrzeit musste sie sich einen sicheren Umgang mit dieser Büromaschine angeeignet haben. Dank technischer Entwicklung zogen bald elektrische Schreibmaschinen in die Bürowelt ein. Die vergleichbare, doch andersartige Technik forderte den Erwerb neuer Kenntnisse, um Farbbänder auszutauschen oder die erweiterte Funktionalität voll auszuschöpfen. Die Bürokauffrau von heute muss weit mehr können: Sie bedient einen Computer und kann mit dessen Hilfe mehr und andere Aufgaben erledigen als noch zu ihrer Lehrzeit. Statt Briefen schreibt sie nun E-Mails. Sie findet Informationen auch nicht mehr in Bibliotheken, sie nutzt das Internet. Sie wechselt kein Farbband, sondern die Tonerkartusche am externen Drucker. Diese technische Entwicklung hat weniger Zeit in Anspruch genommen die durchschnittliche Erwerbsdauer der Bürokauffrau.

  • Unternehmen qualifizieren sich und ihre Mitarbeiter

    Gerade jüngere Berufstätige zeigen sich aufgeschlossen gegenüber den Herausforderungen in der Fort- und Weiterbildung. Vielfach erwarten sie von ihren Arbeitgebern sogar, dass er ihre Bemühungen unterstützt und fördert. Bei der Suche nach neuen Mitarbeitern sind diejenigen Unternehmen im Vorteil, die für ihre Belegschaft Entwicklungsmöglichkeiten durch Qualifizierung schaffen. Die Kostenübernahme für entsprechende Maßnahmen bei externen Bildungsanbietern wie dem bildungsmarkt unternehmensverbund ist dabei ebenso gern gesehen wie innerbetriebliche Weiterbildungsmaßnahmen. Das E-Learning konnte sich in der jüngeren Vergangenheit einen guten Ruf erwerben: Arbeitnehmer und Fortbildungswillige lernen zu jeder Zeit und an jedem Ort unabhängig von Lehrgangszeiten. Dadurch sind die Lernenden flexibler und finden zu einem ausgewogenen Verhältnis der Zeiten, die für die Weiterbildung reserviert sind und denen der Aktivität am Arbeitsplatz.

  • Blended Learning


    Die Kombination aus E-Learning und Präsenzveranstaltungen ist als integriertes Lernen oder Blended Learning bekannt. Es vereint alle Vorteile der verschiedenen Lernmethoden: Die Fort- und Weiterbildung gelingt entsprechend der Verfügbarkeit der Teilnehmer. Sie wiederholen Lerninhalte des elektronischen Lernens so oft sie wollen und überprüfen den Wissenserwerb anhand anschließender Aufgaben. Ergänzend zu den vermittelten theoretischen Lerneinheiten bietet der bildungsmarkt unternehmensverbund Workshops an, die inhaltlich und im zeitlichen Ablauf auf die Lektionen des E-Learnings abgestimmt sind. Mit diesem integrierten Lernkonzept schulen wir Ihre Mitarbeiter in den Berufsfeldern Gesundheit oder Soziales. Das Weiterbildungsangebot »CATEL: Cultural Awareness in Vocational Training Through E-Learning« richtet sich primär an Fachkräfte, die sich für ihre Aufgaben in der Beratung, Pädagogik, Aus- oder Weiterbildung in kulturell heterogenen Gruppen fortbilden wollen. Damit entsprechen sie den Anforderungen einer sich ständig wandelnden Gesellschaft, die sich zukünftig vermehrt mit der Integration von Zuwanderern beschäftigen wird.

  • Ausbildungsstand aktualisieren – für neue Aufgaben qualifizieren

    Andere Weiterbildungsangebote des bildungsmarkt unternehmensverbunds richten sich an Ihre Mitarbeiter, die planen, ihr Potenzial durch den Erwerb eines Flurförderzeugscheins oder Gabelstaplerführerscheins auszubauen. Die Kurse sind mit einer Länge von einem oder zwei Tagen für motorgetriebene Flurförderzeuge verfügbar. Die Ausbildung erfolgt zu einem Teil in theoretischer Unterweisung. Für fahrpraktische Übungen ist ein zweiter Ausbildungsteil vorgesehen. Im Rahmen der Qualifizierungsmaßnahme »Fachkraft in der Lagerwirtschaft und Logistik« bieten wir das vierte Modul zum Erwerb des Gabelstaplerführerscheins auch als Weiterbildung an. Im Regelfall ist der Kurs auf zwei Wochen ausgelegt, allerdings können geübte Fahrer den Fortbildungsgang auch innerhalb von nur drei Tagen erfolgreich absolvieren. Als Zusatzmodule stehen insgesamt neun weitere Angebote zur Verfügung.

  • Ausbildung zum Ausbilder

    Unternehmen, die selbst ausbilden, müssen zunächst die entsprechenden Voraussetzungen schaffen. Dazu zählt auch die formale Berechtigung, Ausbildungen durchzuführen. Das notwendige Wissen erwerben Sie in zertifizierten Weiterbildungsmaßnahmen, die Sie auf die Ausbildereignungsprüfung vor der IHK Berlin optimal vorbereiten. Die Fortbildung richtet sich an alle, die eine abgeschlossene Berufsausbildung in einem staatlich anerkannten Beruf nachweisen können. Sie oder Ihre Mitarbeiter qualifizieren sich in den vier Handlungsfeldern, die entsprechend der Ausbildereignungsverordnung (AEVO) vorgeschrieben sind. Darüber hinaus vermittelt der bildungsmarkt unternehmensverbund das unverzichtbare psychologische, pädagogische und rechtliche Basiswissen, das Sie im Anschluss an die Weiterbildungsmaßnahme in der Prüfung vor der IHK nachweisen.

  • Konflikte lösen und Auszubildende stärken

    Von schwierigen Lebenssituationen, konfliktbelasteten Familienbeziehungen oder anderen Problemen Ihrer Auszubildenden erfahren Sie meist erst, wenn das Zerwürfnis zum Greifen nahe ist. Ein Abbruch der Ausbildung schadet nicht nur Ihrem Unternehmen, sondern mehr noch dem Jugendlichen. Rechtzeitiges Eingreifen und eine maßvolle Interaktion können dem Ausbildungsabbruch erfolgreich entgegenwirken. Wie Sie Ihre Auszubildenden selbst in schwierigen Lagen unterstützen, vermittelt der bildungsmarkt unternehmensverbund in eintägigen Seminaren. Innerhalb von neun Monaten in Teilzeit oder drei Monaten in Vollzeit erwerben Sie hingegen die Rehabilitationspädagogische Zusatzqualifikation (ReZA), die es Ihnen erlaubt, auch behinderte Menschen mit speziellem Förderbedarf auszubilden. Der Kurs umfasst insgesamt neun Module, die als berufsbegleitende Weiterbildung belegbar sind. Im Anschluss an die Fortbildung erhalten Sie einen zertifizierten Abschluss.

  • Förderungsfähig mit Zertifikat

    Die hier vorgestellten Fort- und Weiterbildungsangebote spiegeln lediglich einen kleinen Ausschnitt des umfangreichen Bildungsangebots beim bildungsmarkt unternehmensverbund. Wenn Sie einzelne Mitarbeiter individuell fördern möchten, finden Sie weitere Bildungsmöglichkeiten, die sich primär an Einzelpersonen richten. Viele Bildungswege sind förderungsfähig nach den Maßgaben der Bundesagentur für Arbeit oder anderen Förderprogrammen des Landes Berlin. Wir unterstützen Sie bei der Integration von Zuwanderern in den beruflichen Alltag durch Kurse wie »Deutsch für den Beruf« oder weitere Bildungsangebote für die Bereiche Gastronomie und Hotellerie, in der Industrie, dem Handwerk oder auf anderen Dienstleistungssektoren. Entsprechend unserer Qualitätspolitik sind wir gegenüber Anregungen offen und arbeiten beständig an der Verbesserung des Angebots. Sollten Sie hier oder in der Auswahl der bereits bestehenden Fort- und Weiterbildungsgänge keine auf Sie zugeschnittenen Lösungen finden, sprechen Sie uns gern an.

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