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Fort- und Weiterbildungen im Fachgebiet Maschinen- und Anlagenbau

Ob Luftfahrt- oder Lüftungstechnik, Maschinenbau für den Export oder Anlagenwartung in der heimischen Industrie – der Maschinen- und Anlagenbau gehört zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands. Hier finden all jene Beschäftigung, die gern praktisch arbeiten, tüfteln, planen und montieren, moderne Maschinen führen und warten.

Voraussetzungen

Im Bereich Maschinen- und Anlagenbau bieten wir Ihnen Fortbildungen und Umschulungen für eine Tätigkeit in der Industrie und/oder im Handwerk an. Aktuell gehören dazu folgende Qualifizierungsmaßnahmen:

  • moderne Fertigungstechnik (CNC/CAM/CAD, Modulqualifizierung),
  • Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (Berufsabschluss HWK),

Maschinen- und Anlagenführer (Berufsabschluss IHK).

  • Qualifizierung für Ihren Wunschberuf im Bereich Maschinen- und Anlagenbau

    Anlagenmechanikerinnen arbeiten zumeist in Handwerksbetrieben, Maschinen- und Anlagenführer in der Industrie. Entsprechend unterschiedlich sind die Ausbildungsgänge und Tätigkeiten, die zum jeweiligen Berufsbild gehören.

    Anlagenmechanikerinnen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

    Sanitär- und Heizungstechnik findet sich in jedem Haushalt, Klimatechnik wird zum Teil in Privathaushalten, häufiger in Büros, öffentlichen Einrichtungen und Unternehmen eingesetzt. Anlagenmechaniker  für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sind von Anfang an dabei, wenn die benötigten Versorgungssysteme in Rohbauten installiert und montiert werden.

    Sie arbeiten an der Planung mit, bringen Sanitäreinrichtungen, Rohrsysteme und Elektroanschlüsse an, isolieren Wasserleitungen oder installieren die Heizkörper. Ob eine Heizung gewartet, ein Gasbrenner eingestellt oder ein fehlendes Verbindungsstück geschliffen werden muss – der Beruf ist vielseitig und stellt die Anlagenmechanikerinnen immer wieder vor neue Herausforderungen. Neben den handwerklichen Aufgaben sind zudem Kundenberatungen oder Inbetriebnahmen auf Baustellen durchzuführen.

    In unserer Umschulung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik lernen Sie in insgesamt 27 Monaten alles, was moderne Anlagenmechanikerinnen wissen und können müssen, um ihren Beruf erfolgreich auszuüben. Die Ausbildung wurde in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der freien Wirtschaft konzipiert und ist am Rahmenplan des Ausbildungsberufes orientiert. Jedes Modul schließt mit einem Zertifikat ab. Die Abschlussprüfung, auf die wir Sie ebenfalls gründlich vorbereiten, findet an der Handwerkskammer statt.
    Im Rahmen unserer Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik befassen Sie sich daher mit typischen fachlichen Anforderungen, wie sie zum Berufsalltag gehören. Sie lernen, wie Sie Anlagen planen, installieren, in Betrieb nehmen, kontrollieren und warten. Sie erwerben Kenntnisse in Bauphysik und Bauökologie, Anlagen- und Systemtechnik, in Fragen der Instandhaltung und des Umweltschutzes. Sie üben sich in Prüf- und Messverfahren und werden unter Anleitung praktische Tätigkeiten durchführen. Aber auch Themen wie Kommunikation im Betrieb oder Informationsbeschaffung und -weitergabe stehen auf dem Lehrplan.

    Während der Ausbildung erfolgt zumeist eine Spezialisierung oder Vertiefung für bestimmte Bereiche. Aufbauend können Fort- und Weiterbildungen – beispielsweise im Bereich Elektrotechnik – gewählt werden.

     

    Maschinen- und Anlagenführer

    Stehen Fließbänder und Fertigungsmaschinen längere Zeit unbeabsichtigt still, bricht die gesamte Produktion zusammen und das Unternehmen hat mit finanziellen Einbußen zu kämpfen. Als Maschinen- und Anlagenführerin gehört es zu Ihren Aufgaben, einen solchen Stillstand zu verhindern. Sie beteiligen sich an der Planung und Einrichtung benötigter Anlagen, kümmern sich um deren Ausstattung und Wartung, optimieren Abläufe oder füllen einfach mal die Schmieranlagen auf. Zu tun gibt es in der Regel auch dann genug, wenn die Anlage erst einmal läuft „wie geschmiert“.

    In unserer 16-monatigen Umschulung zum Maschinen- und Anlagenführer bereiten wir Sie auf alle grundlegenden Tätigkeiten intensiv vor. Die AZWV-zertifizierte Umschulung orientiert sich am Rahmenplan des Ausbildungsberufes und wurde in enger Zusammenarbeit mit Unternehmen der freien Wirtschaft konzipiert. Sie ist in 11 Module unterteilt, für die Teilnahme wird jeweils ein anerkanntes Zertifikat ausgestellt. Die gesamte Umschulung endet mit einer Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer.

    Im Rahmen der Umschulung befassen Sie sich mit dem Fertigen von Bauelementen und dem Herstellen von Baugruppen und Einzelteilen. Sie lernen mit Werkzeugen und Maschinen umzugehen, üben sich im Installieren, Montieren, Überprüfen, Warten und Optimieren technischer Systeme und Anlagen. Auch Produkteigenschaften und deren Modellierung stehen auf dem Programm. Im Modul „Selbstvermarktung“ lernen Sie, sich und Ihre Fähigkeiten angemessen zu präsentieren. Am Ende der Umschulung können Sie das Gelernte im Rahmen eines Betriebspraktikums anwenden und vertiefen.

    Voraussetzungen und Zielgruppe

    Für unsere Umschulungen im Bereich Maschinen- und Anlagenbau müssen Sie keine speziellen Voraussetzungen mitbringen. Grundlegend ist Ihr Interesse am jeweiligen Beruf und Beschäftigungsfeld. Gern können Sie vorab in einem von uns vermittelten Praktikum überprüfen, ob Ihr Wunschberuf tatsächlich die richtige Wahl darstellt. Gibt es noch Probleme mit der Sprache oder liegt die Schulzeit schon weit zurück, finden wir Möglichkeiten, Sie mit fachbezogenem Unterricht oder speziellen Sprachkursen zu unterstützen.

    Umschulungen im Bereich Anlagen- und Maschinenbau sind daher geeignet für

    • alle, die an dem Beruf interessiert sind,
    • Arbeitslose und Wiedereinsteigerinnen, die den Beruf erlernen oder ihr Wissen und Können aktualisieren oder erweitern wollen;

    Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland einen verwandten Beruf ausgeübt haben, denen aber eine staatliche Anerkennung ihres Abschlusses in Deutschland fehlt, oder die an der Erlernung des Berufes aus anderen Gründen interessiert sind.

  • Qualifizierung für neue Aufgaben: moderne Fertigungstechnik

    In den Bereich der Fertigungstechnik gehören die verschiedenen Arbeitsschritte, die notwendig sind, damit aus einem Rohstoff das gewünschte Produkt wird. Bohren und fräsen, zusammenfügen und trennen, formen und umformen sind typische Arbeitsschritte in der Fertigungstechnik.

    In der industriellen Produktion erfolgt ein Großteil dieser Arbeitsschritte mithilfe von rechnergestützten Werkzeugmaschinen mit  numerischen Steuerungen  (computerized numerical control, kurz CNC). Dabei  erhält dann die Maschine  ihre Informationen von einem Computerprogramm welches die durchzuführenden Arbeitsschritte vorgibt.

    Haben Sie bereits Grundlagen in CNC, die Sie vertiefen und erweitern wollen? Oder möchten Sie sich umfassend für den Bereich moderner Fertigungstechniken schulen lassen? In beiden Fällen sind Sie in den Modulen unserer Qualifizierung für moderne Fertigungstechnik genau richtig.

    Der gesamte Lehrgang umfasst neun Module, die Sie binnen 16 Wochen absolvieren können. Da die Teilnahme für jedes Modul durch ein Zertifikat bescheinigt wird, lassen sich diese auch einzeln buchen. Lediglich für die Teilnahme an dem von uns vermittelten Praktikum in Modul 9 ist es erforderlich, dass Sie an mindestens zwei weiteren Modulen erfolgreich teilgenommen haben.

    Zu den Inhalten der einzelnen Module gehört das CNC-Fräsen für Anfänger und Fortgeschrittene. Des Weiteren lernen Sie verschiedene Steuerungsmodelle sowie Simulationssoftware kennen und befassen sich mit den Grundlagen der Programmierung sowie der Konvertierung von CAD-Zeichnungen in maschinenverständliche Programme. Theoretische Kenntnisse werden an praktischen Beispielen und Übungen vertieft. Am Ende des gesamten Lehrgangs haben Sie die Möglichkeit, Ihre neu erworbenen Kenntnisse in einem Betriebspraktikum unter Anleitung anzuwenden und zu vertiefen.

    Voraussetzungen und Zielgruppe

    Die in Module gegliederte Weiterbildung „moderne Fertigungstechniken“ ist offen für alle, die sich beruflich in diesem Bereich qualifizieren wollen. Sie selbst wählen aus, ob Sie die gesamte Fortbildung oder nur einzelne Schwerpunkte absolvieren. Auf Wunsch beraten wir Sie hierzu auch gern. Das komplette Kursangebot ist besonders empfehlenswert für alle, die

    • sich beruflich neu orientieren wollen;
    • in einem relevanten Beruf tätig sind, bisher aber keine oder nur geringe Kenntnisse in CNC erwerben konnten;
    • Arbeitslose und Wiedereinsteiger, die grundlegend neue Kompetenzen in diesem Bereich erwerben oder ihr Wissen und Können aktualisieren und erweitern wollen;
    • Flüchtlinge, die in ihrem Heimatland einen relevanten Beruf ausgeübt haben und die sich zusätzliche Kenntnisse aneignen wollen, oder die aus anderen Gründen an der Fortbildung teilnehmen wollen.

    Als Weiterbildung hilft Ihnen die Fortbildung, Grundlagen zu erwerben, Ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Entwicklungen in der computergestützten Fertigung kennenzulernen.

    Als Aufstiegsweiterbildung ist die Fortbildung empfehlenswert, wenn Sie Ihre beruflichen Chancen verbessern oder sich für eine besser bezahlte Position mit mehr Eigenverantwortung qualifizieren wollen.

  • Berufliche Praxis erwerben, Karrierechancen erhöhen.

    Haben Sie bisher nur eine vage Vorstellung davon, ob eine Umschulung oder eine Fort- und Weiterbildung im Bereich Maschinen- und Anlagebau das Richtige für Sie ist? Möchten Sie sich über die Möglichkeiten informieren, Ihre beruflichen Chancen zu verbessern? Oder würden Sie vorab gern mal in einen Betrieb hineinschnuppern, um die Unterschiede zwischen den Tätigkeitsfeldern kennenzulernen und sich gezielt entscheiden zu können?

    Gern vermitteln wir Ihnen vorab einen Praktikumsplatz, in dem Sie typische Berufssituationen und Anforderungen kennenlernen. Als erfahrener Bildungsträger beraten wir Sie umfassend und begleiten Sie auch in den schwierigen Phasen von Berufsfindung und Übergang in den Arbeitsmarkt.

    Darüber hinaus unterstützen wir Sie in der Vorauswahl und beim Absolvieren Ihrer Weiterbildung, beispielsweise durch

    • Stützunterricht in der Fachtheorie,
    • fachbezogenen Sprachunterricht,
    • ein begleitetes Praktikum.

    Alle von uns angebotenen Weiterbildungen sind zertifizierte Bildungsgutscheinmaßnahmen, die von Ihrem Jobcenter oder der Bundesagentur für Arbeit gefördert werden können.

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Maschinen- und Anlagenbau Umschulung – Maschinen- und Anlagenführer*in
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