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Fort- und Weiterbildungen in Handel und Verkauf

Gemüse oder Blumen, Mode oder Schuhe, Elektrowaren oder Gartenbedarf – wer eine Tätigkeit im Handel und Verkauf anstrebt, findet eine Vielzahl möglicher Beschäftigungsstätten. Jede davon bringt ihre ganz eigenen Erfordernisse mit – daher lohnt es sich, auch darüber nachzudenken, in welchem Bereich Sie gern tätig werden möchten. So muss der Gemüsehändler oft mitten in der Nacht aufstehen, um seine Waren auf dem Großmarkt einzukaufen. Große Warenhäuser und viele Fachgeschäfte öffnen dagegen häufig erst spät – und haben entsprechend Öffnungszeiten bis in den Abend hinein. Einige Discounter bieten durchgehende Öffnungszeiten an, auch an den Samstagen. Doch nicht nur das Wie und Wo will überlegt sein – auch die Art der Beschäftigung mit Blick auf Ihre berufliche Position spielt eine Rolle. Für die Verkäuferin steht der Kontakt mit Kunden, die Platzierung von Waren, die Arbeit an einer Verkaufstheke oder an der Kasse im Vordergrund. Der Kaufmann im Einzelhandel übernimmt dagegen verstärkt kaufmännische  Aufgaben – von der Warenbestellung bis hin zur Bestandsarbeit.

Weiterbildung

In unserer Datenbank finden Sie entsprechend verschiedene Umschulungen, die Sie auf eine Tätigkeit in Handel und Verkauf vorbereiten. Sie qualifizieren sich für das gewünschte Beschäftigungsverhältnis in Weiterbildungen zum/zur

  • Kaufmann/ Kauffrau im Einzelhandel (24 Monate, Abschluss der IHK)
  • Verkäufer/ Verkäuferin im Einzelhandel (16 Monate, Berufsabschluss der IHK)
  • Qualifizierung für Ihren Wunschberuf in Handel und Verkauf

    Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Tätigkeiten im Einzelhandel sind auf den ersten Blick nicht gleich zu erkennen. Doch übernehmen Kaufleute im Einzelhandel zum Teil andere Aufgaben als Verkäuferinnen im Einzel- oder Großhandel. Im Folgenden stellen wir Ihnen die Berufe und die Ausbildungsgänge, die Ihnen Zugang dazu bieten, kurz vor. Gern können Sie sich bei uns für eine der Umschulungen anmelden.

    Kaufmann im Einzelhandel

    Kaufleute im Einzelhandel sind nicht allein im Verkaufsraum und an der Kasse aktiv. Sie übernehmen auch Aufgaben in der Filialverwaltung, in der Warenbestellung, -annahme und in der Warenpräsentation. Sie kümmern sich um die Bestandsarbeit und Abwicklung des Zahlungsverkehrs mit Hilfe des Warenwirtschaftssystems und um die Personalplanung und Kundenanliegen. Sie arbeiten mit an den Werbestrategien ihres Unternehmens und packen auch beim Auffüllen von Regalen mal mit an.

    Das Berufsbild von Kaufleuten überschneidet sich also mit dem der Verkäuferin, umfasst jedoch einige zusätzliche Komponenten. Dies spiegelt sich in einer längeren Ausbildungsdauer und in höheren Gehältern sowie besseren Aufstiegschancen wider. Wer also als Abteilungs-, Teamleiter oder im Marktmanagement in einem Unternehmen des Einzelhandels arbeiten  möchte, entscheidet sich am besten für eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel.

    In unserer 2-jährigen Umschulung zum Kaufmann im Einzelhandel befassen Sie sich mit den kaufmännischen Grundlagen ebenso wie im Rahmen des Modules Einzelhandelsprozesse mit der Buchhaltung, Marketing, Personaleinsatzplanung  und Mitarbeiterführung. Sie lernen Verträge zu prüfen und abzuschließen, Waren zu beschaffen und erfolgreich zu vermarkten. Auch Kunden- und Verkaufsgespräche stehen auf dem Lehrplan.

    Servicebewusstsein, Kundenorientierung, wirtschaftliches Denken und Handeln, Logistik und Verkauf – all das lernen Sie, unter einen Hut zu bringen und dabei immer den Überblick zu behalten. Der Beruf erfordert ein freundliches Auftreten zudem ebenso wie eine rasche Auffassungsgabe, mathematisches Verständnis und psychologisches Gespür. Erproben können Sie das Erlernte in einem Betriebspraktikum, das fester Bestandteil unserer Umschulungen zur Kauffrau im Einzelhandel ist.

    Verkäufer im Einzelhandel

    Verkäuferinnen im Einzelhandel sind nah an den Kunden eines Unternehmens. Sie führen fachkundige Beratungsgespräche, arbeiten serviceorientiert und zeigen ein aufgeschlossenes und freundliches Auftreten. Sie bewahren auch in stressigen Situationen einen klaren Kopf und treten  „schwierigen“ Kundinnen gegenüber höflich, aber bestimmt auf.

    Doch nicht nur der Kontakt mit Menschen steht im Mittelpunkt dieses vielfältigen Berufes, auch der Umgang mit den Waren ist wichtig – von der Annahme bis hin zur verkaufsfördernden Präsentation. Produkte kennen und ihre Eigenschaften beschreiben können, Produkte empfehlen, Waren einsortieren und auszeichnen, Kunden beraten und an der Kasse arbeiten – all dies und mehr gehört dazu. Welche Schwerpunkte sich dabei ergeben, ist von Ihrer individuellen Begabung ebenso abhängig wie vom jeweiligen Unternehmen und von dessen Marketingstrategien.

    In 16 Monaten qualifizieren Sie sich in einer unserer Umschulungen für den Beruf der Verkäuferin im Einzelhandel. Die Weiterbildung ist in verschiedene Module unterteilt, jedes davon schließt mit einer Modulprüfung und einem Zertifikat ab. Auch die „Selbstvermarktung“ im Sinne einer erfolgreichen Bewerbungsphase rundet den Lehrplan ab. Am Ende Ihrer Fortbildung sind Sie dann gut vorbereitet auf die Abschlussprüfung an der Industrie- und Handelskammer.

  • Qualifizierung durch Weiterbildung: Verkäufer

    Im Groß- und Einzelhandel arbeiten sowohl ungelernte Verkaufshilfen als auch fachlich gut ausgebildete Verkäuferinnen. Die Unterschiede zeigen sich im Gehalt ebenso wie in den Aufgabenbereichen. Haben Sie schon ein Praktikum im Einzelhandel gemacht oder beim „Jobben“ in einem Supermarkt, einem Modegeschäft oder in einem Kaufhaus Ihre Begabung für diesen Beruf entdeckt? Dann bringen Sie gute Voraussetzungen für eine Teilnahme an unseren Weiterbildungen zum Verkäufer mit!

    In unseren Umschulungen zur Verkäuferin erwerben Sie in 16 Monaten alle Grundlagen, die Sie für die tägliche Arbeit benötigen. Wie führt man Verkaufsgespräche mit Kunden und wie lassen sich Produkte angemessen vermarkten? Welche Gesetze aus dem Vertrags- und Schuldrecht müssen Sie unbedingt kennen und anwenden und wie berechnet man einen Rabatt? Wie organisieren Sie die Warenbeschaffung und -Annahme?

    Grundlagen des kaufmännischen Rechnens stehen in unserer Fortbildung zur Verkäuferin ebenso auf dem Lehrplan wie der Erwerb kommunikativer und sozialer Kompetenzen. In einem Betriebspraktikum, das fester Bestandteil der Umschulung ist, wenden Sie alle erworbenen Kenntnisse an und vertiefen Ihren Einblick in das abwechslungsreiche Beschäftigungsfeld des Verkäufers, bevor Sie Ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer ablegen.

    Voraussetzungen und Zielgruppe

    Ob Kaufleute im Einzelhandel oder Verkäuferin  – in jedem Fall sollte es Ihnen leicht fallen, mit Menschen zu kommunizieren, wenn Sie sich für einen Beruf in Handel und Verkauf entscheiden. Von Vorteil ist es, wenn Sie sich für bestimmte Warengruppen begeistern können und sich bereits gut damit auskennen oder Lust haben, sich damit detailliert zu befassen. Auch Fremdsprachenkenntnisse sind im Verkauf und Handel oft hilfreich, stellen aber keine unbedingt erforderliche Voraussetzung dar.

    Unsere Umschulungen in Handel und Verkauf sind geeignet für

    • alle, die sich beruflich neu orientieren oder einen ersten Berufsabschluss erwerben wollen;
    • Erwerbslose, von Erwerbslosigkeit Bedrohte und Wiedereinsteiger/innen;
    • Rehabilitanden und
    • anerkannte Flüchtlinge mit oder ohne berufliche(n) Vorkenntnisse(n).

    In unseren Umschulungen können Sie die Grundlagen für den jeweils gewählten Beruf erwerben oder bereits vorhandenes Wissen und Können erweitern und aktualisieren.

    Eine Finanzierung Ihrer Teilnahme an unseren Umschulungen in Handel und Verkauf kann über Bildungsgutscheine oder – für Rehabilitanden – über die Deutsche Rentenversicherung erfolgen. Die Einbindung anderer Finanzierungsträger ist möglich. Vereinbaren Sie bei Fragen hierzu einfach ein persönliches Beratungsgespräch.

    Als Weiterbildung im Bereich Handel und Verkauf hilft Ihnen die Umschulung zum Kaufmann oder Verkäuferin im Einzelhandel, einen neuen Beruf zu erlernen, Ihr Wissen auf den neuesten Stand zu bringen und neue Entwicklungen – zum Beispiel im Bereich des Marketing oder der Warenwirtschaft – kennenzulernen. Als Aufstiegsweiterbildung ist die Umschulung zur Kauffrau oder Verkäufer geeignet, wenn Sie bereits eine verwandte Tätigkeit ohne Abschluss oder Anerkennung durch die Industrie- und Handwerkskammer ausgeübt haben.

  • Berufliche Praxis erwerben, Karrierechancen erhöhen.

    Gerade wenn Sie bisher als ungelernte Hilfskraft im Einzelhandel beschäftigt waren, lohnt es sich, über eine Qualifizierung nachzudenken. Sie nutzen damit Ihre Chance, sich persönlich und beruflich weiterzuentwickeln. Und Sie erweitern Ihr bisheriges Tätigkeitsfeld ebenso wie Ihre Aufstiegs- und Einkommenschancen.

    Ob Sie sich für eine Umschulung zur Einzelhandelskauffrau oder zum Verkäufer entscheiden, hängt davon ab, wie viel Verantwortung Sie übernehmen wollen und welche Aufgabengebiete Ihnen besonders gut liegen. Möglich ist auch, sich zunächst als Verkäuferin zu qualifizieren und später durch die Weiterbildung in dem zusätzlichen Modul Einzelhandelsprozesse einen weiteren Schritt auf der Karriereleiter zu tätigen. So können Sie anschließend beispielsweise Aufgaben als Abteilungsleiter übernehmen oder sich für eine Position als Filialleiterin  oder Marktmanager bewerben.

    Planen Sie, sich im Bereich Handel und Verkauf selbstständig zu machen, ist in jedem Fall eine Umschulung zur Kauffrau im Einzelhandel zu empfehlen, da Sie als Selbstständiger nicht nur Kenntnisse in Verkauf und Produktpräsentation benötigen, sondern auch rechtliche und wirtschaftliche Aspekte im Beruf berücksichtigen müssen. In der Ausbildung zur Verkäuferin werden diese Aspekte angesprochen, nicht aber vertieft, auch sind sie in der Regel nicht Bestandteil der Abschlussprüfung.


    Berufliche Chancen verbessern

    Vielleicht haben Sie sich aber auch längst für eine Höherqualifizierung entschieden, sind sich aber unsicher, welche Weiterbildung im Verkauf und Handel Ihnen wirklich berufliche Vorteile bringt? Wie sich die Fort- und Weiterbildung im Einzelnen auswirkt, lässt sich letztendlich natürlich immer nur individuell ermitteln. In der Regel besteht die Möglichkeit, eine berufliche Position zu festigen, das eigene Beschäftigungsfeld zu erweitern oder sich zu spezialisieren – was bei geschickten Verhandlungen auch zu einer höheren Vergütung führen kann.

    Sind Sie aufgrund von Kindererziehungszeiten oder Arbeitslosigkeit bereits längere Zeit aus dem Beruf, so ist es für den Wiedereinstieg unumgänglich, sich mit neuen Produkten und Verkaufstechniken zu befassen. Sind Sie als Flüchtling nach Deutschland gekommen, so hilft Ihnen eine Qualifikation im Bereich Handel und Verkauf, in Ihrem erlernten oder in einem neuen Beruf Fuß zu fassen. Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, die spezifischen deutschen Gesetze und Vorschriften zu Themen wie Vertrags- und Schuldrecht kennenzulernen.

Es wurden 7 Ergebnisse gefunden
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