JUSTIQ – Jugend stärken im Quartier, ein kiezküchen Projekt in Spandau geht zum Film

Berlin, 09. Dezember 2020

Mehr als 20 geflüchtete Mädchen und Frauen aus Gemeinschaftsunterkünften in Spandau konnte die kiezküchen gmbh bisher im Rahmen des Modellprojekts JUGEND STÄRKEN IM QUARTIER (JUSTIQ) seit Beginn im Januar 2019 unterstützen.

Das gemeinsame Programm des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, das aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) finanziert wird, fand und hat in den Räumen des AWO Refugiums Freudstraße genau den sicheren Ort, den die Mädchen und Frauen so dringend benötigen.

Zwei Mitarbeiterinnen der kiezküchen bieten dort an zwei Tagen der Woche Lernförderung und berufliche Orientierung, beim Kochen, Musizieren oder während der Handarbeit findet eine intensive Sprachförderung statt und auch bei der Vermittlung in Praktika oder Ausbildung wird unterstützt.

Ankommen. Zusammenkommen. Und es macht auch noch Spaß.

Es geht um den Aufbau von Beziehungen über die Begegnung und den Austausch untereinander. Die Stärkung des Selbstwertgefühls und interkultureller Kompetenzen beflügelt die Mädchen und Frauen, die in diesem Projekt auch ein persönliches Refugium gefunden haben. Aber vor allem ermutigt es zum Schritt nach „draußen“. Die Teilnehmer*innen können ganz bewusst auf die Vernetzung mit weiteren Anlaufstellen und Unterstützungsangebote in Spandau zurückgreifen und erhalten nützliche Mithilfe, persönlich und beruflich.

Das „draußen“ ist nicht weniger als das gemeinschaftliche Miteinander im Kiez, das auch die Mädchen und Frauen mit Fluchterfahrung seit mittlerweile fast 2 Jahren prägen.

Eine von ihnen ist Fatma, die seit September dieses Jahres bei JUSTIQ ist. Sie wohnt in einer Gemeinschaftsunterkunft in Spandau und besucht die 11. Klasse einer Waldorfschule. Fatma möchte gerne im medizinischen Bereich tätig werden – gesagt, getan! Zusammen wurde im Projekt eine Bewerbung geschrieben und die Zusage für das Praktikum im Waldkrankenhaus in Spandau ließ nicht lange auf sich warten. Immer freitags unterstützt Fatma auch beim Jugendrotkreuz in Spandau. Ein winwin für alle, Fatma und den Kiez.

Niemand kann besser als Fatma, als Teilnehmerin bei JUSTIQ, erklären, warum dieses Projekt so wertvoll für viele geflüchtete Mädchen und Frauen sein kann und ist. Daher ist ein Film im Rahmen von JUSTIQ entstanden, im dem all die Mädchen und Frauen die Hauptrolle spielen, die dieses Projekt so einzigartig machen. Wir danken Dir, Fatma.

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Magdalena Villányi
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In Kooperation mit / gefördert durch

Das Projekt JUSTIQ-Spandau wird im Rahmen des Programms Jugend stärken im Quartier durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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